Seelsorge

Von einem alten Indianer wurde erzählt, dass er das erste Mal mit der Eisenbahn fuhr, durch den Mittleren Westen der USA. Dann stieg er aus und setzte sich neben die Gleise. »Was tun Sie da?« wurde er gefragt. »Ich warte, bis meine Seele hinterher gekommen ist.«
Für unser körperliches Auskommen können wir oft schnell sorgen, vor allem in unserem Land, wo es alles zu kaufen gibt. Für unsere Seele zu sorgen, braucht Zeit. Die Seele, unser Innenleben braucht Zeit, Erlebnisse, Erfahrungen, Erschütterungen zu verdauen. Und sie braucht dazu auch ein Gegenüber, mit dem sie das Erlebte austauschen kann. Oft geht das im Gebet, indem wir vor Gott das ausschütten, was unsere Seele beschäftigt; manchmal brauchen wir dazu auch ein menschliches Gegenüber.
PfarrerInnen und SeelsorgerInnen können Zeit mitbringen; und wir können ein Gegenüber für Sie sein, Sie können Erlebtes im Gespräch mit uns austauschen. Nutzen Sie diese Möglichkeit, wenn Sie merken, es liegt etwas auf Ihrer Seele, was noch nicht »verdaut« ist.

5 Symbole drücken aus, was auf Seiten der SeelsorgerInnen dafür die Voraussetzungen sind:

     Auge - aufmerksam den anderen Menschen wahrnehmen


Ohr
- zuhören


geschlossener Mund - verschwiegen sein


Hand - in Verbindung bleiben


rotes Herz - mitfühlen, sich einfühlen
 
Darüber hinaus besteht im Seelsorgekontakt auch die Möglichkeit, zu beichten und die Vergebung Gottes zugesprochen zu bekommen.
Außerdem können Sie Ihren Pfarrer/Ihre Pfarrerin rufen, wenn Sie das Abendmahl feiern möchten, aber nicht in der Lage sind, zum Gottesdienst zu gehen.
Ihre Pfarrerin/Ihr Pfarrer kommt auch zu Ihnen im Sterbefall, um diese Zeit zu bestehen, den Weg mit Beten und Singen zu begleiten, sowie dem Sterbenden / Verstorbenen Gottes Segen für den Ausgang aus dieser Welt und den Eingang in die unsichtbare Welt zuzusprechen.

Angelika Rudnik

 

Sollten Sie Seelsorge wünschen, sprechen Sie bitte Ihre*n zuständige*n Pfarrer*in vor Ort an!

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Klinikseelsorge

Trauercafé




Veranstaltungskalender

Losung vom 18.10.2017
Warum hast du denn das Wort des HERRN verachtet, dass du getan hast, was ihm missfiel? Der feste Grund Gottes besteht und hat dieses Siegel: Der Herr kennt die Seinen; und: Es lasse ab von Ungerechtigkeit, wer den Namen des Herrn nennt.
2.Samuel 12,9 2.Timotheus 2,19

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