St. Marien

Die Dehlitzer Kirche geht auf eine spätgotische Kapelle "St. Marien" aus der Zeit um 1500 zurück. In der Südostwand des Chores befindet sich noch eine Piscina mit Ausgussloch.



Adressdaten


Daten & Fakten


  • Baujahr: Vorgängerkirche erweitert Ende 16. Jahrhundert
  • Baustile: Renaissance und Barock
  • Besonderheiten: Turm und Kirchenschiff wurden 1973 wegen Baufälligkeit abgebrochen, umfangreiche Sanierung 2005-2008, Barockaltar von 1735 , ausdrucksstarke Sandsteinkanzel, Patronatsloge und Epitaph für Hans und Margarethe von Wolffersdorff entstanden 1618.
  • Öffnungszeiten Sommer: nach Rücksprache; und im Anschluß an Konzerte am 11.5., 28.6. und Tag des offenen Denkmals 14.September. Termine für Juli, August und Oktober werden nachgemeldet.
  • Öffnungszeiten Winter: nach Rücksprache

Profil


Gottesdienst - Bei uns findet regelmäßig Gottesdienst statt. Führungen - Wir bieten auf Nachfrage Führungen an. Kirchenführer - Wir bieten einen gedruckten Kirchenführer. Veranstaltungen - Wir führen besondere Veranstaltungen durch (z.B. Konzerte oder Ausstellungen). Rad- oder Wanderweg - Wir liegen an einem Rad-/wanderweg. Trinkwasser - Bei uns gibt es Trinkwasser in der Nähe. Toilette - Im Umkreis von 100m finden Sie eine öffentliche Toilette.

Beschreibung


Der damalige Besitzer des Ritterguts, Johann (Hans) v. Wolffersdorff, ließ die Kapelle 1596 durch den Baumeister Hans Fleyer zu der noch heute in der Grundstruktur erhaltenen Kirche ausbauen. Kapelle und Gruft an der südöstlichen Seite stammen aus dieser Zeit.

Die Kirche erhielt eine weitere Ergänzung durch den Anbau der Herrschaftsempore auf der Nordseite in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Durch die Anbauten an der Süd - und Nordseite der Kirche wird der Eindruck eines zweischiffigen Baus vermittelt.

Das Kirchenschiff und der Turm wurden 1973 abgebrochen. Erhalten geblieben ist der Chor mit der kunsthistorisch sehr wertvollen und für die Gegend einmaligen Innenausstattung: eine reichgeschmückte Sandsteinkanzel vom Beginn des 17. Jahrhunderts, eine aufwendige Sandsteinfassade der Patronatsloge aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts, das mehretagige Grabdenkmal für J. v. Wolffersdorff (1613) und ein großer barocker Säulenaltar.